Veranstaltungsreihe

WarmUp 30TageKunst2014

Freitag, 31. Oktober 2014 - 18:30 - 22:30

Am Savignyplatz

Ein Film von Caterina Woj

Der Savignyplatz gehört den Bohemiens. Den Bildungsbürgern, Literaten, Künstlern und solchen, die sich dafür halten. Leute, die gern lange schlafen und spät ins Bett gehen. Lange ausharren. In den vielen guten Kneipen am Bermudadreieck der bürgerlichen Piazza. Zum Beispiel im „Zwiebelfisch“.  Eine Institution und seit Jahrzehnten weit über Berlin hinaus bekannt. Hier ist die Zeit stehen geblieben. Die  Stammgäste altern mit. Auch Zappa, der Kneipenkater, verbringt hier lange Nächte.

Wenn der Verleger Klaus Wagenbach und der Chef des Buchhändlerkellers in der Carmerstrasse über ihren geliebten Platz erzählen, gibt es viel zuschmunzeln. Und zu lernen. Über die berüchtigten 70ger Jahre. Wie das alles hier einmal war.
Zwei Filme erzählen Geschichten und Geschichte rund um den Savignyplatz. Ansässige Künstler und Verleger, Literaten und Schauspieler erzählen und führen in ihre Welt.

Eine 30minütige Reportage „Von 6 bis 6 am Savignyplatz“ und eine 45minütige Dokumentation.

 

Tag 2 Katharina Palm und Tina Zaman

Sonntag, 2. November 2014 - 19:00 - 22:00

"Der Daumen der Sonya Kraus"

absurde Geschichten von Daniel Anderson, 

gelesen von 

Katharina Palm und Tina Zaman

Franck Bernhard Schmuler gelangt im Zuge einer Kreuzfahrt in den Besitz einer ansehnlichen Sammlung von Daumen. Fortan gilt seine ganze Leidenschaft diesen Daumen. Er richtet gar sein Leben danach aus. Die Krönung seiner Sammlung wäre der Daumen von Sonya Kraus. Also setzt er alles daran, diesen seiner Sammlung einzuverleiben. Für ihn unverständlich, scheint Sonya seine Begeisterung darüber nicht zu teilen.

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Tag 3 Die Hoger & Der Brückner

Montag, 3. November 2014 - 20:00 - 22:00

Die Hoger & Der Brückner

Vor 101 Jahren begann  zwischen Else Lasker-Schüler und Gottfried Benn, ein Liebesdialog, der Weltliteratur wurde. Oder sollte man statt von Dialog besser von einem Liebes- Duell sprechen?  Viel ist darüber seitdem geschrieben und spekuliert worden. Doch noch immer gibt die Beziehung Rätsel auf. Lösen werden wir es nicht das Rätsel uns aber der Poesie der Beiden hingeben.

Mit Texten von Hajo Jahn

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Tag4 The Trouble Notes

Dienstag, 4. November 2014 - 20:00 - 22:00

The Trouble in the Éire

Auf ein Jahr der Entdeckungen folgt die Veröffentlichung der lang ersehnten neuen EP „Shades of Éire“ des Gypsy Fusion Trios – The Trouble Notes diesen Monat in Berlin.

Für 30 Tage Kunst paart die Band am 04. November im Orange Lab virtuose Melodien mit treibenden Rhythmen und ihrer kulturellen Vielfältigkeit und führt dabei die Genre auf der Bühne zusammen.

Jeder der drei Instrumentalisten beflügelt mit einem individuellen eklektischen Stil die Sinne seines Publikums und garantiert mit einer fesselnden Performance für einen erinnerungswürdigen Abend.

 

Following a year of travel and exploration, Gypsy Fusion trio, The Trouble Notes, released their anticipated new EP, Shades of Éire, this month in Berlin. On November 4th, 2014, as part of the 30 Tage Kunst, the band will take the stage at Orange Lab and fuse genres in a convergence of virtuosic melody and driving rhythms enhanced by their cultural experiences. With each instrumentalist playing a unique and eclectic style, The Trouble Notes stimulate all of the senses, captivating their audience with an electric performance that is truly memorable.

Hompage der Band:

The Trouble Notes

Facebook:

www.facebook.com/TheTroubleNotes

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Tag 5 Bengt Kiene

Mittwoch, 5. November 2014 - 20:00 - 22:00

„Gesetzlicher Mindesthohn“

Bengt Kienes musikalische Kabarett

Früher Unmögliches wird zum Normalfall: Lachen über Armut, Mitgefühl für Superreiche, ein fortschrittlicher Pabst. Verstehen Sie das auch nicht? Dann kommen Sie in die Vorstellung und lassen Sie uns wenigstens gemeinsam drüber lachen.

Singende Chefs, sprechende Mülltonnen und weinende Zyniker versammeln sich  als Kulturhappen mit uns im Wartesaal der turbo-kapitalistischen Globalisierung. Schauen Sie doch mal rein – Ihr Platz ist längst reserviert.

Umgeben von Zäunen und überwacht durch die NSA ist Unterhaltung bitter. Bitter nötig. Wär’ doch gelacht.

Deftige Lieder und vorlaute Reden, garnicht subtil, aber stilsicher dargeboten von Bengt Kiene.

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Tag 6 Karamintzas / Margolina & Bregmann

Donnerstag, 6. November 2014 - 20:00 - 22:00

“Lieder mit und ohne Worte“

Ein musikalisch-lyrisches Programm, das weder von

Musik allein, noch von den Texten bestimmt ist. Vielmehr ist es die Verbindung 

beider Elemente, die die Künstler Elena Bregman, Demetrios Karamintzas und Anna Margolina inspiriert hat. Zu hören sind Mendelssohn, Rilke, russische Romantiker, Jiddische und Ladino Poesie, und amerikanische Jazz-Standards. 

Viten

Der gebürtige New Yorker Demetrios Karamintzas absolvierte sein Masterstudium an der angesehenen Juilliard School. Im Anschluss an sein Studium engagierte ihn 2004 das Jerusalem Symphony Orchestra als Solo-Oboist. Nach sieben Jahren zog es Demetrios Karamintzas 2011 nach Berlin. Seitdem spielt er sowohl  als Gast-Solo-Oboist in zahlreichen Orchestern in Deutschland, der Schweiz, Italien, Griechenland und Amerika als auch bei vielen internationalen Musikfestivals, u.A Vendsyssel Festival (DK), Edinburgh International Festival (UK), Musikfest Schloss Wonfurt (DE), Festival dei due Mondi (IT), Eilat International Chamber Music Festival (IL), und Tanglewood Music Festival (USA), wo er mit dem Ralph-Gomberg-Preis ausgezeichnet wurde. 2014 gründete er die Konzertreihe 'Klassik in Berlin', deren künstlerischer Leiter er ist.

Elena Bregman wurde in Minsk / Weißrussland in eine Musikerfamilie geboren. Nach dem Besuch des Musikgymnasiums studierte sie an der Musikhochschule Minsk, dort arbeitete sie nach ihrem Abschluss als Korrepetitorin und gab Solo- und Ensemblekonzerte. 1978 wurde sie Preisträgerin des 4. Internationalen Tschurljonis-wettbewerbes für Pianisten. 1992 siedelte sie nach Berlin über. Seit 1999 arbeitet Elena Bregman an der Hochschule für Musik „Hans Eisler“, blickt auf zahlreiche Konzerte in Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien und Israel zurück - sowie mehrere Aufnahmen mit Werken zeitgenössischer Komponisten.

Anna Margolina ist in einer Künstler- und Musikerfamilie aufgewachsen und wählte als Instrument ihre Stimme. Nach der klassischen Gesangsausbildung war sie Teil einer experimentellen Deutsch-Rock-Band, entdeckte daraufhin - mit der Erfahrung von strenger Notentreue und absoluter Narrenfreiheit - den Jazz für sich. Wo Jazz draufsteht, war nicht schon immer Jazz drinnen, so nimmt sie eine Interpretation von Tom Waits in ihr Repertoire auf, die problemlos mit den zeitlosen Standards aus den 1940er Jahren mithalten kann.

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Tag 7 Maes, Kohrs, Karmanski plus Männer

Freitag, 7. November 2014 - 20:00 - 22:00

Maes, Kohrs, Karmanski plus Männer

"Alle lieben George"

Alan Ayckbourn inszenierte Lesung

Früher war George Riley der Schwarm sämtlicher Mädchen – die dann allerdings solidere Jungs geheiratet haben. Zwei Jahrzehnte später ist der ewige Hippie George immer noch attraktiv. Als bekannt wird, dass George unheilbar krank ist, beginnt ein Wettkampf, wer ihn auf seinem letzten Weg begleiten darf ....

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Tag 8 Gejrot, Mischke, v.Strombeck

Samstag, 8. November 2014 - 20:00 - 22:00

... WENN ICH DICH NICHT GETROFFEN HÄTTE ..

                                Eine Liebesgeschichte                                      

                     erzählt mit Gedichten und Musik

 

„Fasse Dich kurz“,

„Erzähl keine Romane“

„Komm mal auf den Punkt“.

Wer kennt sie nicht, diese Aufforderungen, entsprungen sowohl der Ungeduld des einen, als auch der verzweifelten Suche  des anderen

nach Worten, die etwas  kompliziertes, vielleicht unbeschreibbares,

ausdrücken sollen.

Und da sind sie : Gedichte

Kurz (meist)

Präzise

Rhythmisch

Voller Musik

Auf den Punkt

Und :  Sie erzählen alles, öffnen Räume.

            Räume der Wahrnehmung und der Seele,

    die eigenen  und unbekannte.

            Sie formulieren Zustände, Gedanken und Gefühle

            Mit einer Schönheit, die jede Angst verscheucht.

Und :  Sie trösten. Man fühlt sich verstanden und aufgehoben.

„ Das schmeckt wie ein Gedicht“,

„das musst Du Dir auf der Zunge zergehen lassen“.

Der Geschmack eines Gedichtes entsteht auf der Zunge,

es will gesprochen werden. Will seinen Klang entwickelt haben.

 

Nach dem Gedicht manchmal  Stille, der Raum für Musik.

Und dann geht er weiter, der Kreislauf der Welt der Liebe.

Mit: Marika Gejrot  (Cello)

       Jörg Mischke  (Klavier)

       Peter v. Strombeck  (Erzähler)

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Tag 9 Zentrum f. Antisemitismusforschung

Sonntag, 9. November 2014 - 19:00 - 21:00

Novembertage. 5 x 9. November

Lesung und Diskussion

Eine Veranstaltung des Zentrums für Antisemitismusforschung

Zum "Schicksalstag der Deutschen" erklärt, fallen auf den 9. November mehrere Weichen stellende Ereignisse der deutschen Zeitgeschichte: die Hinrichtung Robert Blums und die gescheiterte Revolution von 1848, die Abdankung des letzten deutschen Kaisers und die erfolgreiche Revolutionvon 1918, Hitlers Putschversuch von 1923, der Pogrom gegen die deutschen Juden 1938 und schließlich der Fall der Berliner Mauer 1989. Wir lesen Texte aus den jeweiligen Epochen und diskutieren, ob der 9. November die bessere Wahl für einen Nationalfeiertag gewesen wäre.

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Tag 10 ARTRES

Montag, 10. November 2014 - 20:00 - 22:00

Erlkönigs Töchter…

Heiter und fröhlich durchstreifen die Schauspielerinnen Iris Artajo, Gundi Eberhard und Claudia Jakobshagen den deutschen Märchen und Balladenwald. Sie treffen bleiche Ritter, den Erlkönig, die Loreley, Königskinder… pflücken einen Strauß voller Melancholie (Eichendorff), deutscher Romantik (Schiller, Goethe, Heine) und Humor (Kästner) … Auch das Veilchen und das Heideröslein sind im Bouquet … Musik von F. Schubert und R. Schumann Kommen Sie mit auf diesen Streifzug durch die deutsche Literatur und singen Sie die altbekannten Lieder mit! Iris Artajo (Regie und Schauspiel) Gundi Eberhard (Schauspiel) Claudia Jakobshagen (Schauspiel) Vera Claus (Musikalische Leitung, Piano.

Neben ihrer Arbeit als Synchronsprecher, Sprecher und ihrer Darstellung in Film - Funk und Fernsehen, haben sich Schauspielerin und Regisseurin Iris Artajo und die Schauspielerinnen Gundi Eberhard und Claudia Jakobshagen auf literarische Theaterabende mit  Musik spezialisiert.

Mit der Pianistin Vera Claus, knüpfen sie dabei an die Tradition der „Berliner-Salons“ an und entwickeln ihre Programme vorwiegend für den intimen Rahmen eines Salons oder Kammertheaters.

Seit 1998 treten die Künstler, die sich zu Beginn noch „Las Tres Lolas“ nannten, sowohl in  privaten Wohnzimmern, Schulen, als auch in Schlössern, Theatern, Scheunen und Freilichtbühnen auf.

Höhepunkte: die alljährliche Teilnahme an  den Musikfestspielen im Karlsruher Schloss und eine Einladung des Goethe Instituts Georgien und der deutschen Botschaft Eriwan/Armenien zu den deutschen Kulturwochen 2008.

Iris Artajo ( Regie und Schauspiel)

Ist in verschiedenen Ländern und Sprachen aufgewachsen. Abitur in Paris. Gesangs und Schauspielausbildung am Cours Simon in Paris und Berlin. Nach ihrem Abschluss in Berlin, arbeitete sie an verschiedenen Berliner Bühnen. Giorgio Strehler und Andrzej Wajda gaben ihrem Leben als Schauspielerin und Regisseurin die wichtigsten Impulse. Seit 1991 führt sie Theaterregie.1998 gründete sie die Theatergruppe „Las Tres Lolas“  Als Synchronsprecherin lieh Iris Artajo ihre Stimme vielen internationalen Schauspielerinnen u.a. Stefania Sandrelli, Mira Sorvino, Selma Hayek, Paz Vega, sowie Penelope Cruz in „Vanilla Sky“ oder Juliette Binoche in „eine Couch in New-York“  Sie  ist in diversen Beiträgen bei Arte, der Sendung Titel, Thesen, Temperamente, bei Classic Radio und in vielen Hörspielen und Hörbüchern ( u.a Dorian Hunter) zu hören. Außerdem ist sie Synchronregisseurin, Tangosängerin und Dozentin für Schauspiel an der  Musical Schule Berlin.

Vera Claus (Pianistin)

Ist in Moskau aufgewachsen, wo sie schon früh mit dem Klavierspielen begann. Nach dem Abitur studierte sie Musiktheorie und Komposition. Sie arbeitete viele Jahre als Theaterkomponistin am Jüdischen Theater in Moskau und als Korrepetitorin für Sänger und Tänzer. Seit 1992 lebt sie in Berlin, wo sie an verschiedenen Bühnen oder Veranstaltungen tätig ist.

Gundi Eberhard  (Schauspiel)

Gundi Eberhard kommt aus einer Musikerfamilie aus Baden-Baden. Seit über 17 Jahren ist sie in Berlin als Schauspielerin und Sprecherin tätig, arbeitete u.a mit Istvan Szabo, Tilda Swinton und A.Wassiliev im Rahmen der europäischen Filmakademie. Sie war in vielen Fernsehproduktionen zu sehen unter anderem in „Wolffs Revier“, „OP ruft Dr. Bruckner“ „Unser Charley“ und „Rosa Roth“… Gundi Eberhard bekam den „Friedhelm Murnau Preis“ für den Film „Die erste Nacht“. Sie ist als freie Schauspielerin an vielen Berliner Bühnen tätig. Sprecherin beim Deutschlandradio Berlin. Synchronsprecherin Internationaler Stars wie z.B. Giovanna Mezzogiorno (Italien) Julie Godreche (Frankreich) Toni Colette (USA)  Kino/Serien Hauptrollen:Mission Impossible 3, Vanity Fair, Soraya, Buffy, Angel, Alias… und nicht zuletzt natürlich Kristin Davis (Charlotte) in Sex  and  the City.

Claudia Jakobshagen (Schauspiel)

Studierte Anglistik und Germanistik an der Universität Göttingen. Nach dem. 1. und 2. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien beschloss sie Schauspielerin zu werden und zog nach Berlin. Nach ihrem Abschluss folgten viele Theater Engagements  u.a „The Forest“ unter der Regie von Robert Wilson oder „Jedermann“ (Regie Brigitte Grothum) womit sie Jahrelang im In und Ausland unterwegs war. Außerdem spielte sie viele Rollen am Schillertheater, dem Gorki Theater und dem Theater Halberstadt. Darüber hinaus ist sie als Sprecherin in vielen Dokumentationen zu hören, als auch als Radiosprecherin bei mehreren Sendern Berlins tätig (RBB, 88.acht, Radio Kultur, Info Radio u. Radio EINS sowie bei Fritzradio). Nebenbei drehte Filme u.a. mit Rosa von Praunheim, Eberhardt Itzenplitz, Hans Weingartner „Die fetten Jahre sind vorbei“ und wirkte in vielen Fernsehserien mit ( u.a Unser Charley, Polizeiruf 110, Wolffs Revier) Mit der Regisseurin Iris Artajo arbeitet sie seit vielen Jahren zusammen, „Erlkönigs Töchter“ ist ihre fünfte gemeinsame Produktion.

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Tag 11 Andreas Max Martin & Band

Dienstag, 11. November 2014 - 20:00 - 22:00

Andreas Max Martin und seine Tonkünstler bieten großartige Unterhaltung – die gelungene Verbindung von deutschsprachigen Texten, guter Musik und köstlicher Conference! Seine Lieder sind immer neu, immer überraschend und pointiert, mit einer Eleganz und Leichtigkeit, die Herz und Intellekt gleichermaßen ansprechen. Die Zeit läuft davon, doch wenn Andreas Max Martin eine Geschichte erzählt, hält sie still!

Andreas Max Martin & Band

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Tag 13 Claus Boesser-Ferrari

Donnerstag, 13. November 2014 - 20:00 - 22:00

Claus Boesser-Ferrari steht für eine völlig eigene Ästhetik und Klangsprache, die sich zwischen "aufregend schönen Stimmungsbildern" (Deutsche Welle) und " ernster, bisweilen impressionistisch malender Musik" (Die ZEIT) bewegt. Sein Programm umfasst eigene Kompositionen und spannt ansonsten einen Bogen von Winnetou-Film-Melodien, Rock-Klassikern, Weill-Songs zu Folksongs, verpackt in raffinierten Groove-Kaskaden oder flirrende Klang-Flächen. Boesser-Ferrari tourt weltweit, hatte viele Solo-CDs, aber auch Co-Produktionen mit Fred Frith und Marc Ribot vorgelegt und schreibt Soundtracks für die größten europäischen Theater wie das Schauspiel Zürich, Schaubühne Berlin, Schauspielhaus Hamburg u. a. "Fernab von gängigen Wiederholungsformen hat sich hier ein merkwürdiger Erzählstil entwickelt, spannend wie Märchen mit unverhofften Wendungen und unsicherem Ausgang" schreibt die FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG........

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Tag 14 Schwester Cordula liebt Arztromane

Freitag, 14. November 2014 - 20:00 - 22:00

SCHWESTER CORDULA
LIEBT ARZTROMANE

Groschenheftsatire

Eine schauspielerische Kür für eine Krankenschwester und einen Arztroman
Schockierend. Leidenschaftlich. Virtuos. Das wahre Leben.

Ein verliebter Oberarzt der Inneren Station, auf dem Gebiet der Herzchirurgie ebenso brillant wie bei Gehirn-Operationen, eine sanfte und bildschöne Fachärztin für Kinderheilkunde, ein französisches Biest, ihres Zeichens Tochter des Klinikbesitzers und Garant für den vakanten Chefarzt-Posten, eine Blinddarm-Operation mitten im afrikanischen Busch, eine russische Ärztin, die für ihre Liebe buchstäblich über Leichen geht…

Dutzende von Romanen wurden von Saskia Kästner seziert, gefiltert, gerührt und geschüttelt und zum
‚ultimativen Arztroman’ zusammen gebraut. In „Schwester Cordula liebt Arztromane“ verabreicht die
Schauspielerin ihrem Publikum liebevoll, mit Witz und großer Lust am Spiel ein zwerchfellerschütterndes,
Glückseligkeit spendendes Elixier, getreu dem Motto ‚Heile Welt fürs kranke Gemüt’.
Saskia Kästner schlüpft in Sekundenbruchteilen in verschiedenste Rollen. Als Dr. Jürgen Hartmann, Dr. Elke-
Maria Dahlberg oder als intrigante französische Chefarzttochter Judith von Roggenkamp entfacht sie in uns das
Feuer echter Leidenschaft. Den Stachel der Eifersucht. Die Furcht vor eiskalter Berechnung. Großen Respekt für
wahre medizinische Ethik. Und nicht zuletzt: romantische Gefühle wie im siebten Himmel. Und das ist komisch.
Unglaublich komisch.

Bei ihrem virtuosen Spiel wird Saskia Kästner von Dirk Rave als ‚musiktherapeutischer Langzeit-Zivi’ begleitet.

Pressestimmen

Die Berliner Morgenpost schreibt: "Die Besucher grinsen, prusten, lachen."

Der Tagesspiegel ergänzt: "Man kann sich so herrlich dem Kitsch hingeben."

Und selbst die taz analysiert korrekt: "Hier wird noch jeder seelische Klumpfuß in zarte rosa Söckchen gesteckt"
und schließt mit den Worten: "Ja! Seufz!"

„Die Berliner Schauspielerin veredelt Triviales mit unwiderstehlicher Komödiantik zu einer kleinen Festival-Perle.“
Abendzeitung München

„Vielleicht gehören auch Sie zu den Glücklichen, denen Schwester Cordula mit Sachverstand und
übermenschlicher Anteilnahme den Weg zu Ihrem ganz persönlichen Glück verschrieb.“
Kongresszeitschrift Jenapharm

„Das große Groschenglück!“ Tagesspiegel Berlin

Saskia Kästner ist Schwester Cordula

Schauspielausbildung an der Spielstatt Ulm, Studium der Sprechwissenschaft in Halle. Bekannt ist sie vor allem
als Sprecherin von unzähligen Hörbüchern, Radiobeiträgen und TV-Dokumentationen sowie durch ihre Lesungen
quer durch die Literatur und die Republik. Ob live oder im Studio – diese Stimme vergisst man nicht. Neben
„Oliver Kahn Nr. 2“ ist „Schwester Cordula liebt Arztromane“ ihre zweite Soloproduktion.

Dirk Rave am Akkordeon

Dirk Rave spielt seit seinem 9. Lebensjahr Akkordeon, studierte Geschichte, Slawistik, Musikwissenschaft und
Italienisch, lernte Theater bei Doris Harder und an der „Neuköllner Oper“. Seit 1995 führt er Regie, arrangiert,
komponiert, und ist mit dem Akkordeon als Begleiter in verschiedensten Chanson- und Kabarettprogrammen
und Theaterstücken zu hören und zu sehen.

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Tag 15 Moving Colours

Samstag, 15. November 2014 - 19:00 - 21:00

Die Moving Colours, der Berliner Chorszene bestens durch ihr anspruchsvolles Repertoire bekannt, stehen für bewegte und bewegende Klangfarben.

30 Sängerinnen und Sänger interpretieren unter der Leitung von Karin Mueller mitreißende und stimmungsvolle Songs aus den Bereichen Pop und Weltmusik.

Das Motto des Abends „Still Crazy“ trifft genau auf unser aktuelles Programm zu:
Arrangements von den Größen der skandinavischen und deutschen A Capella Musik, sowie eigene Arrangements garantieren ein großes und abwechslungsreiches Programm.

Wir sind nach wie vor verrückt danach, immer wieder Neues zu präsentieren.
Verrückt, wer sich das entgehen lässt.

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Tag 16 Pekka Heikkinen

Sonntag, 16. November 2014 - 19:00 - 21:30

”Auf geht’s” ist ein Monolog, der auf den wahren Ereignissen im Leben von Pekka Heikkinen basiert, aber auch künstlerische Wahrheit annimmt. Er erzählt von einem vom Leben verhauten Menschen, einem gelähmten Schauspieler, der nach einem Stillleben von vielen Jahren ins Theater zurückkehrt. Seit fünfzehn Jahren hat er nicht vor Zuschauern auf der Bühne gewesen, aber seit fünfzehn Jahren spielt er — die ganze Zeit und für alle, auch für sich selbst. Die Passion zum Theater jagt ihm zurück auf die Bühne. Die Flucht von Schmerzen und der Ausbruch von einer herumschleichenden Bitterheit ist begonnen. Er gibt nicht auf, ein Lebenshunger wacht auf in ihm. Die Vorstellung hat eine komische und anreizende Natur, ohne die grausame Seite des Lebens zu vergessen. In mehreren Ebenen ersrtickt sie sich von Gedichten und vom Gesang auf einen aufrichtigen und starken Dialog, die der Hauptfigur mit Gott und anderen führt. Er stürmt durch Furcht und Schamgefühl und antwortet dabei vielfältige Fragen, die Menschen einem gelähmten Person stellen pflegen. ”Horche! Denke an das hier. Der Mensch ist. Der Mensch is dein Bild. Nach deinem Ebenbild hast du ihn geschaffen. Schau mal! Hier ist der Mensch! Ist nicht so, ist nicht so gut. Aber ein ganzes Bild. Wenn auch versehrt, ist es ein ganzer Mensch.”

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Tag 17 Tatjana Pavlenko & Maria Urbanovich

Montag, 17. November 2014 - 20:00 - 22:00

Tatjana Pavlenko sagt über ihre Beziehung zu Maria Urbanovich:

Uns verbinden die 20 Jahre, die zwischen uns liegen und ein Land, das es nicht mehr gibt.  Das Leben im Exil ist ein ganz besonderes — etwas hinter sich zu lassen, ohne sich umzudrehen erfordert viel Mut und Widerstandsfähigket. Ein Baum bleibt jedoch stehen, nicht wenn er starr wie ein Mauer ist, sondern er verbiegt sich im Wind und weicht ihm aus. So ist unser Spiel, mutig und risikoreich, mit überraschenden Wendungen, denn wir gehen nicht denn sicheren Weg, nein, wir gehen den spannenden. 

Die Sonaten von Brahms und Beethoven gehören zu den Klassikern der Kammermusikliteratur.

Wir messen uns da mit großen Namen wie David Oistrakh, Swiatoslav Richter, Isaac Stern, Frida Bauer und vielen anderen, die sich an diese Werke schon heran gewagt hatten. Es schreckt uns nicht ab, im Gegenteil, es fordert uns heraus unseren Klang neu zu erfinden.

 

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Tag 20 Martin Schlierkamp & Freunde

Donnerstag, 20. November 2014 - 20:00 - 22:00

Schrill ergreifende, üppig bebilderte Geschichten, die sich so oder anders in dieser etwas überbewerteten Stadt abgespielt haben oder hätten abspielen können. Angewidert vorgetragen von der manchmal düsteren Stimme des wunderbaren Schauspielers und Regisseurs Pierre Sanoussi-Bliss, entzückt geflötet von der bisweilen lieblichen Stimme des charmanten Synchronsprechers und Autors Bijan Sabet und von der vielleicht Würgereiz erzeugenden hässlichen Stimme des Architekten, Künstlers und Autors dieser Texte, Martin Schlierkamp.
Jedenfalls so ähnlich wird´s wohl geschehen.......am 20. November.

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Tag 21 Floriane Daniel

Freitag, 21. November 2014 - 20:00 - 22:00

Über alle Grenzen

Teil 4 der Reise von Hartmut Daniel im Jahre 1968 von Köln nach Kabul als Anhalter.

Die Teile 1 bis 3 hatten in den letzten Jahren ein Publikum für 365 Tage an einem Kliff hängen lassen. Keine Angst, es gibt eine kleine Zusammenfassung.

Die Schauspielerin Floriane Daniel liest aus einem gerade im Entstehen begriffenen Roman, dessen Handlung aus Reiseerlebnissen ihres Vaters Hartmut Daniel entwickelt wird. Diese Reise hat ihn in den Jahren 1968-1970 zu Fuß und per Anhalter auf dem Landweg von Köln nach Indien und wieder zurück geführt.

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Tag 24 Taiko-connection & Kenshinkai

Montag, 24. November 2014 - 20:00 - 22:00

taiko-connection & kenshinkai

Direkt.

Große Trommeln und scharfe Schwerter.

TaikotrommlerInnen und Iaidotrainer aus Berlin zeigen laut und leise, was sie an japanischem Trommeln und japanischer Schwertkampfkunst reizt – die Reduzierung auf das Wesentliche, neutrale Aufmerksamkeit im Augenblick, die Suche nach dem Einssein in denken, fühlen und handeln.

Sie sind eingeladen, spielerisch wahrzunehmen und sich bewegen zu lassen! Es wird laut und leise, ernsthaft, aber nicht immer ernst.

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Tag 25 Ann Pollmann & Christian Fischer

Dienstag, 25. November 2014 - 20:00 - 22:00

"Wär schön gewesen!"

Der Briefwechsel zwischen Brigitte Reimann und Daniel Siegfried Pitschmann

"Sie kennen mich?" "Ihre Erzählung hat mir gefallen!";

..... so sieht die erste Begegnung zwischen Brigitte Reimann und Daniel Siefried Pietschmann Im Film "Hunger auf Leben" aus.

Wie auch immer der Moment genau verlief dass beide unsterblich ineinander verlieben, ist unzweifelhaft.

Die beiden jungen Schriftsteller erkennen ihre Seelenverwandschaft, sie lesen einander vor, trinken die vollkommene Nähe, wollen Bruder und Schwester sein und sind doch längst ein Liebespaar.

Eine "Wahnsinns-Liebe" schreibt sie in ihr Tagebuch.

Nächtelang sitzen sie zusammen, malen sich aus wie es sein wird, wenn beide geschieden sind, einander heiraten und miteinander leben und schreiben können.

Berühmt wollen sie werden und glücklich und ahnen doch, das ihre Wünsche nicht in Erfüllung gehen werden.

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Tag 28 Robert v. Wroblewsky & Matthias Kubusch

Freitag, 28. November 2014 - 20:00 - 22:00

DER TROPFEN

Rainer nimmt sein Leben als eine Kette von Demütigungen wahr. 1989 zum Leben angesetzt, mit fertiger Ausbildung, Aussicht auf Arbeit und Freundin im Schlepptau, wird sein vorgezeichneter Weg durch die Wende jäh unterbrochen. Seitdem hängt er in seinem Heimatort in Thüringen fest, pflegt aufopferungsvoll seine bettlägerige Mutter und lebt von Stütze oder Minijobs.......

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Tag 30 Die Tankstelle

Sonntag, 30. November 2014 - 19:00 - 21:00

Tankstelle

Alan Ayckbourn "schöne Bescherungen" eine szenische Lesung von der "Tankstelle-für Künstler zum Auftanken" 

Weihnachtszeit, schöne Zeit. Wie jedes Jahr kommt man zusammen, um gemeinsam und in Harmonie das Fest der Liebe zu begehen. Und wie jedes Jahr versuchen alle wie verrückt, sich von der besten Seite zu präsentieren. Was natürlich katastrophal misslingt….Mal ernst, mal komisch, analysiert Alan Ayckbourn mit bissigem Humor und feinsinniger Beobachtung das alltägliche Netzwerk unserer Beziehungen.

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